TerminLotse starten

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen für TerminLotse

Stand: 07.08.2026

1. Anbieter und Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung „TerminLotse“ durch Unternehmer, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Anbieter ist die First Media Marketing GmbH, Hollerallee 26, 28209 Bremen, E-Mail: kontakt@terminlotse.com. TerminLotse richtet sich nicht an Verbraucher.

2. Vertragsgegenstand

TerminLotse stellt dem Kunden für die Vertragsdauer eine internetbasierte Buchungslösung zur Verfügung. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem bei der Bestellung gewählten Tarif und der Auftragsbestätigung. Dazu können insbesondere eine kundenspezifische Subdomain, Terminarten, Verfügbarkeiten, Buchungsseiten, Administrationsfunktionen, E-Mail-Benachrichtigungen, Einbettungscode, Kalenderabonnements und der Termin-Kompass gehören.

Eine individuelle Programmierung, Rechtsberatung, dauerhafte Suchmaschinenplatzierung oder eine bestimmte Anzahl von Buchungen ist nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich in Textform vereinbart wurde.

3. Vertragsschluss und Freischaltung

Die Darstellung auf der Website ist kein verbindliches Vertragsangebot. Mit dem Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Die automatische Eingangsbestätigung dokumentiert lediglich den Eingang. Der Vertrag kommt erst durch eine gesonderte Auftragsbestätigung oder die Freischaltung des Kundenkontos zustande.

Der Kunde sichert zu, ausschließlich im Rahmen seiner gewerblichen oder selbstständigen Tätigkeit zu bestellen und vollständige sowie richtige Angaben zu machen. Ein Anspruch auf eine bestimmte Subdomain besteht erst nach Bestätigung durch TerminLotse.

4. Einrichtung und Mitwirkung des Kunden

Der Kunde stellt alle für die Einrichtung erforderlichen Informationen, Texte, Bilder, Logos, Terminarten, Verfügbarkeiten und technischen Zugangsdaten rechtzeitig bereit. Verzögerungen aufgrund fehlender oder unzutreffender Mitwirkung verlängern vereinbarte Fristen angemessen.

Der Kunde ist für die inhaltliche und rechtliche Zulässigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte sowie für seine eigenen Informationspflichten gegenüber buchenden Personen verantwortlich.

5. Zugangsdaten und zulässige Nutzung

Zugangsdaten und geheime Kalender- oder Synchronisationslinks sind vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Kunde informiert TerminLotse unverzüglich über einen vermuteten Missbrauch. Eine Weitervermietung, Unterlizenzierung, missbräuchliche Nutzung oder technische Umgehung von Schutzmaßnahmen ist unzulässig.

6. Vergütung, Rechnungsstellung und Fälligkeit

Es gelten die bei der Bestellung angezeigten Nettopreise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Rechnungen werden elektronisch übermittelt und sind, sofern in der Rechnung nichts Abweichendes angegeben ist, innerhalb von 14 Kalendertagen ohne Abzug fällig.

Bei Zahlungsverzug kann TerminLotse nach vorheriger Mahnung und angemessener Fristsetzung den Zugang vorübergehend sperren. Die Zahlungspflicht bleibt hiervon unberührt.

7. Laufzeit und Kündigung

Beide Tarife haben eine Mindestvertragslaufzeit von zwölf Monaten. Beim Tarif mit monatlicher Zahlung verlängert sich der Vertrag nach Ablauf der Mindestlaufzeit auf unbestimmte Zeit und kann anschließend mit einer Frist von einem Monat zum Ende des Abrechnungsmonats gekündigt werden. Beim Tarif mit jährlicher Zahlung verlängert sich der Vertrag jeweils um weitere zwölf Monate, wenn er nicht mit einer Frist von vier Wochen zum Laufzeitende in Textform gekündigt wird.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen können an kontakt@terminlotse.com gerichtet werden.

8. Verfügbarkeit, Wartung und Änderungen

TerminLotse bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit. Eine ununterbrochene und fehlerfreie Erreichbarkeit wird jedoch nicht garantiert. Vorübergehende Einschränkungen können insbesondere durch Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, höhere Gewalt sowie Störungen von Hosting-, Internet-, E-Mail-, DNS- oder Kalenderdiensten entstehen.

Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit in nutzungsarmen Zeiten durchgeführt. Funktionen dürfen weiterentwickelt oder technisch angepasst werden, sofern der vereinbarte wesentliche Nutzen erhalten bleibt.

9. E-Mail- und Kalenderfunktionen

Der Versand von Nachrichten sowie die Aktualisierung externer Google-, Apple-, NAS- oder sonstiger Kalender hängen teilweise von Systemen Dritter und den Einstellungen des Kunden ab. TerminLotse schuldet deshalb keinen bestimmten Zustell- oder Aktualisierungszeitpunkt bei fremden Diensten. Der Kunde bleibt für die Kontrolle geschäftskritischer Termine verantwortlich.

10. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Jede Partei erfüllt die für sie geltenden datenschutzrechtlichen Pflichten. Soweit TerminLotse personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn dieser Verarbeitung eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Der Kunde bleibt Verantwortlicher für die Rechtmäßigkeit der Datenerhebung, seine Datenschutzhinweise und die Bearbeitung von Betroffenenrechten.

11. Rechte an Software und Kundeninhalten

Alle Rechte an TerminLotse, der Software, dem Design und den bereitgestellten Komponenten verbleiben beim Anbieter beziehungsweise den jeweiligen Rechteinhabern. Der Kunde erhält für die Vertragsdauer ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht im vereinbarten Umfang.

Der Kunde behält seine Rechte an eigenen Inhalten und räumt TerminLotse die zur Vertragserfüllung erforderlichen Nutzungsrechte ein.

12. Mängel und Support

Störungen sind unter möglichst genauer Beschreibung an kontakt@terminlotse.com zu melden. TerminLotse wird reproduzierbare, wesentliche Mängel innerhalb angemessener Zeit beheben. Kein Mangel liegt vor, soweit die Ursache im Verantwortungsbereich des Kunden, in nicht unterstützten Änderungen oder in Systemen Dritter liegt.

13. Haftung

TerminLotse haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang ausdrücklich übernommener Garantien.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die vorstehenden Begrenzungen gelten auch zugunsten der Organe, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen.

14. Vertragsende, Datenexport und Löschung

Nach Vertragsende wird der Zugang deaktiviert. Der Kunde sollte benötigte Daten rechtzeitig exportieren. Kundendaten werden nach Vertragsende innerhalb einer angemessenen Frist gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder berechtigten Nachweisinteressen entgegenstehen. Einzelheiten ergeben sich aus der Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung und dem Löschkonzept.

15. Vertraulichkeit

Beide Parteien behandeln nicht öffentlich bekannte geschäftliche und technische Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.

16. Schlussbestimmungen

Individuelle Vereinbarungen und die Auftragsbestätigung gehen diesen AGB vor. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Bremen. Zwingende gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt.

Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung treten die gesetzlichen Vorschriften.